Four Seasons – Geschichte
Black-and-white historic photo of families dining in restaurant past doors with painted flowers, vase

1970–1979

Die 1970er-Jahre begannen mit einem Meilenstein − der Eröffnung eines Four Seasons Hotels in London. Dieses Hotel gab die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens vor und war Vorreiter für viele der charakteristischen Four Seasons Services, die heute weltweit etabliert sind. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Portfolio auf zehn Hotels in Kanada an, und in San Francisco sowie Chicago wurden die ersten Managementverträge in den USA geschlossen. Zum Ende des Jahrzehnts war Four Seasons unter seinem eigenen Markennamen in Washington, D.C., auf dem US-Markt vertreten.

1970
1970 öffnete das Inn on the Park London (später in Four Seasons Hotel London umbenannt) seine Pforten, pünktlich zum aufkommenden transatlantischen Jet-Reiseboom. Mitte der 1960er-Jahre hatte Issy Sharp zufällig die Bekanntschaft einer britischen Familie gemacht, die ein Grundstück am Hyde Park besaß und sich mit dem Gedanken trug, dort ein Hotel zu errichten. Da es in London bereits Grandhotels zur Genüge gab, dachte die Familie an eine weniger abgehobene Alternative. Doch Issy Sharp hatte eine andere Vision: „Ein persönliches, bodenständiges Hotel. Nicht für Herzöge oder Herzoginnen, sondern für Menschen, die so behandelt werden wollen und denen die spießige Formalität traditioneller Grandhotels zu verstaubt ist.“ Seine britischen Partner waren zunächst skeptisch, ließen sich aber schließlich überzeugen. Der Erfolg gab Issy recht: Obwohl es mit berühmten Namen wie dem Savoy konkurrierte, war das neue Hotel fast immer ausgebucht und wurde außerdem zum „Hotel des Jahres“ in Europa gekürt.
1972
Im Laufe seiner Geschichte traf Four Seasons vier strategische Entscheidungen, die zu tragenden Säulen der Geschäftsplattform wurden. Bei der ersten Entscheidung ging es um Qualität. Klein, zentral gelegen und gut ausgestattet, mit freundlichem, persönlichem 24-Stunden-Service: Issy Sharps erstes Hotel in London war genau das, was sich Gäste im neuen Zeitalter internationaler Jetreisen Anfang der 1970er-Jahre wünschten. Beflügelt vom Erfolg seines Konzepts, legte Sharp die erste von vier Säulen der Four Seasons Geschäftsplattform fest: Statt so viel wie möglich für so viele Gäste wie möglich zu bieten, sollte sich Four Seasons auf eines konzentrieren: an jedem Standort das beste Hotel zu sein, mittelgroß und von herausragender Qualität.
1976
Bei der zweiten wichtigen strategischen Entscheidung zum Aufbau der Geschäftsplattform ging es um den Service. Mitte der 1970er-Jahre hatte das Unternehmen seinen Blick gen Süden gerichtet. Um diesen Markt zu knacken, musste ein Wettbewerbsvorteil her – und Four Seasons erkannte diesen in dem außergewöhnlichen Service, der das Londoner Hotel so erfolgreich gemacht hatte. Somit stand die zweite Säule der Geschäftsplattform fest: Echter Luxus definiert sich nicht über Architektur oder Ausstattung, sondern über den Service. Aus diesem Grund muss die Servicequalität also konsequent das Unterscheidungsmerkmal und der Wettbewerbsvorteil von Four Seasons sein.
1976
Four Seasons betrat den US-Markt – mit seinem ersten Management-Vertrag für „The Clift“, das wohl berühmteste Hotel in San Francisco und ein Wahrzeichen der Stadt, erbaut im Jahr 1913. Nach einem ausgiebigen Facelifting und ein paar Jahren Hotelbetrieb mit charakteristischem Four Seasons Service wählten die Leser des Condé Nast Traveler Guide „The Clift“ zur Nummer eins in Amerika.
1979
1979 eröffnete in Washington, D.C., das erste Hotel in den USA unter der eigenen Marke Four Seasons. Es war der Service, der dieses Hotel zu etwas Besonderem machte – in einem solch hohen Maße, dass das neue Four Seasons Hotel Washington, D.C., sogar in der Einleitung zu Tom Peters‘ Bestseller „In Search of Excellence“ („Auf der Suche nach Spitzenleistungen“) erwähnt wurde.
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